08.11.2018 Donnerstag  DLRG sucht nach vermisster Person in der Aue in Liebenau

Rettungshund liefert entscheidenden Hinweis

Um 19:42 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Bezirks Nienburg/Weser nach Liebenau zur Großen Aue alarmiert. Zeugen hatten dort kurze Zeit vorher eine Person vom Fahrrad stürzen sehen. In der Zeit, wo die Passanten in der nahegelegenen Tankstelle den Rettungsdienst alarmierten, verschwand die Person spurlos. Nur das Fahrrad blieb zurück. Da sich der Unfall unterhalb der Staustufe der Aue ereignete bestand die Gefahr, dass die Person in den Fluss gestürzt sein könnte. Deshalb wurde die Suche vom Land auch auf das Wasser ausgeweitet.

Nach einer kurzen Einsatzbesprechung der 28 Wasserretter aus den Ortsgruppen Nienburg, Rehburg-Loccum und Uchte mit den weiteren Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei begann die wasserseitige Suche. Dafür begaben sich sieben Taucher und Strömungsretter, gesichert durch eine Leine, in das hüfttiefe Wasser und bildeten eine Suchkette. Durch die Dunkelheit waren die Einsatzkräfte auf Kopf- und Handlampen angewiesen, was die Suche im unebenen Flussbett erschwerte.

Das Flussbett wurde etwa 1 km weit abgeschritten. Die Suche im Wasser blieb allerdings ergebnislos und wurde an dieser Stelle abgebrochen. Ein Personensuchhund (Mantrailing) der Ortsgruppe Rehburg-Loccum wurde nachgefordert, um die Spur des Vermissten aufzunehmen. Der Hund konnte mithilfe des Fahrrads eine Geruchsspur aufnehmen und verfolgte sie bis in ein Wohngebiet hinein. Dies gab den Einsatzkräften die Gewissheit, dass sich die vermisste Person nicht im Fluss befindet. Der Einsatz konnte daraufhin um ca. 22:30 Uhr beendet werden.

Kategorie(n)
Einsatzwesen

Von: Jule Krause

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